Druck-Ratgeber

So druckst du QR-Codes, die beim ersten Mal funktionieren.

Die meisten QR-Codes, die nicht funktionieren, sind nicht kaputt. Sie sind zu klein, zu blass, zu glänzend oder vom Design drumherum bedrängt. So vermeidest du alle vier Probleme.

1. Größe: die Abstandsregel

Eine einfache Faustregel: Mach den Code etwa ein Zehntel so breit wie der Abstand, aus dem gescannt wird, und nie kleiner als 2,5 cm (1 Zoll).

Wo er verwendet wirdGescannt aus etwaBreite des Codes
Visitenkarte, Etikett, Verpackung15–25 cm2,5 cm
Tischkarte oder Speisekarte30 cm3–4 cm
Zimmerkarte im Hotel, Thekenschild50 cm5 cm
A4-Poster an der Wand1–1,5 m10–15 cm
Schaufenster oder Banner3 m30 cm

Kurze Links ergeben einfachere Codes, die sich auch klein leichter scannen lassen. Dynamische Codes von QR Code Spot enthalten immer einen Kurzlink (qrsx.net/ und sechs Zeichen), egal wie lang deine echte Webadresse ist.

2. Kontrast: dunkler Code, heller Grund

3. Halte die Ruhezone frei

Der schlichte weiße Rand um einen QR-Code gehört dazu. Handys finden den Code darüber. Lass auf jeder Seite einen freien Rand von mindestens vier „Kästchen“ des Codes und lass Text, Rahmen oder andere Grafiken ihn nicht berühren. Downloads von QR Code Spot enthalten diesen Rand.

4. Dateityp: SVG für den Druck

Lade für alles Gedruckte SVG herunter. Es ist eine Vektordatei und bleibt daher in jeder Größe perfekt scharf, und Druckereien und Designprogramme wie Canva, Illustrator und InDesign nehmen sie an. Nimm PNG für Bildschirme, Präsentationen und Nachrichten.

5. Material und Oberfläche

6. Teste, bevor du eine Serie druckst

  1. Drucke ein Exemplar in Originalgröße auf dem echten Material.
  2. Scanne es mit zwei oder drei verschiedenen Handys, auch einem älteren, aus dem Abstand, den die Leute nutzen werden.
  3. Probier es im echten Licht: eine dunkle Ecke, pralle Sonne, hinter Glas.
  4. Prüfe, ob er die richtige Seite öffnet. Bei einem dynamischen Code kannst du das Ziel nach dem Druck noch korrigieren, aber nicht Größe oder Farbe.

7. Sag den Leuten, was sie bekommen

Ein paar Worte neben dem Code bringen mehr Leute zum Scannen: „Scannen für die Karte“, „Scannen, um die Bedienung zu rufen“, „Scannen für frische Handtücher“. Bei Codes für Service-Anfragen füge den Namen des Orts hinzu, etwa „Tisch 6“, damit das Personal den gescannten Code findet.

Öffne angemeldet einen beliebigen Code und wähle Karte drucken, um Tischkarten, Zimmerkarten oder Aufkleber für A4-Papier zu bekommen, mit dem Code in scannbarer Größe, deiner Überschrift und dem weißen Rand schon richtig gesetzt.

Fragen

Wie klein darf ein QR-Code höchstens gedruckt werden?

Als Faustregel mindestens 2,5 cm (1 Zoll) breit fürs Scannen aus der Nähe, etwa auf einer Visitenkarte oder einem Tisch. Fürs Scannen aus größerer Entfernung etwa ein Zehntel des Scan-Abstands.

Kann ich meinen QR-Code farbig drucken?

Ja, solange der Code deutlich dunkler ist als der Hintergrund. Vermeide helle Farben wie Gelb oder Hellgrau für den Code selbst, und drucke keinen hellen Code auf dunklen Grund.

Soll ich PNG, SVG, PDF oder EPS herunterladen?

Für den Druck eine Vektordatei: SVG, PDF oder EPS bleiben in jeder Größe scharf. Druckereien bevorzugen meist das druckfertige PDF (CMYK-Farben, 3 mm Beschnitt und Schnittmarken, unter Weitere Formate). Nimm PNG oder JPG für Bildschirme, Präsentationen und Nachrichten.

Warum lässt sich mein gedruckter QR-Code nicht scannen?

Die üblichen Gründe sind zu wenig Kontrast, ein fehlender weißer Rand, zu kleiner Druck, Spiegelung von glänzendem Laminat oder eine gewölbte oder geknickte Fläche. Teste ein gedrucktes Exemplar mit zwei oder drei verschiedenen Handys vor einer großen Auflage.

Bereit zum Drucken?

Erstelle einen dynamischen Code und drucke ihn dann als Tischkarte, Zimmerkarte oder Aufkleberbogen.